2014 Saphir

Schwegler 2014 Saphir

Tabak, Kräuter, Pflaumen. Der "Anti-Primitovo"!

45% Zweigelt / 23% Cabernet Franc / 20% Merlot / 12% Lemberger
Natalie Lumpp: Funkelndes dunkles Kirschrot. Ein unglaublich charaktervoller, warmer Rotwein mit süßlichem Schmelz und toller Kräuterwürze – sehr typisch für Cabernet Franc. Er erinnert an Tabak, Tannennadeln und Pflaumenmus.
Am Gaumen setzt sich eher der Merlot durch - weich und geschmeidig, Pflaumenmus und Kräuterschmelz bleiben. Faszinierend wirkt, dass er trotz seiner Kraft und Länge keinen Moment sättigend wirkt.

Verkostungr in 2021:
Ähnliches Reifepotenzial wie ein Granat. Aus dem eher kühlen Jahr 2014 zeigt dieser Saphir die coole Seite der Schwegler-Gewächse. Konzentrierte Kirschfrucht, aber die frische, nicht die Konfitüren-Variante, dazu ein guter Schuß Cassis.
Schwegler:
" Wie ein Sonnenuntergang am Wasser. Der Fokus liegt auf der Sonne in der Mitte, mit einem Farbenspektrum drumherum. Wer dem Wein Zeit gibt, versteht seine Vielschichtigkeit." 
Ein Wein für Philosophen, so scheint uns. Unsere eher prosaische Analyse:
Animierende, rote Früchte in der Nase. Am Anfang zurückhaltend, fast schüchtern. Offenbart mit der Zeit immer mehr Nuancen. Behält aber die kühle Noblesse dank der perfekten Säure. Die reifen, feinkörnigen Tannine komplettieren den frischen, aristokratischen Eindruck. Kann schon mit Freude getrunken werden, packt in den nächsten fünf Jahren sicherlich noch manche Schippe drauf.
Laut Aaron Schwegler der "Anti-Primitivo"!

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Grundpreis: 53,33 € / 1.0 Liter (l)
Artikel-Nr.: 001-002-028
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Steckbrief

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Erzeuger-Land Deutschland
Alkohol 14,0 Vol. %
Allergene enthält Sulfite
Geschmack trocken, kräftig
Bewertungen 91 Falstaff, 89 Vinum
Jahrgang 2014
Region Württemberg
Rebsorte Cuvée
Säure 6,6 g/l
Trinkreife 2018 bis 2030
Trinktemperatur 18 bis 20 Grad
Weingut Schwegler
Zucker 2,2 g/l
Top-Thema Schatzkammer

Schwegler

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In den 90ern startete Albrecht Schwegler, ein knitzer Schwabe und Inhaber eines „Maschinenfabrikle“, sein Nebenerwerbs-Boutique-Weingut und war bald als Erschaffer großer, wertvoller, extrem langlebiger Rotweine deutschlandweit im Gespräch. Seine Weine orientierten sich an der französischen Tradition des „Vin de Garde“ (Je oller, je doller).
Schwegler hat von Anfang an auf Cuvées aus verschiedenen Rebsorten gesetzt, und diese ausschließlich in Barriques verschiedener Hersteller und mit verschiedenen Toasting-Graden ausgebaut. Sohn Aaron und seine Frau Julia haben das Weingut vor einigen Jahren übernommen und weiter ausgebaut.
Aaron hat die Barrique- und Verschnitt-Meisterschaft von seinem Vater quasi geerbt und des Seniors Expertise ist auch heute noch regelmäßig beim Verkosten, Quervergleichen und Experimentieren gefragt.
Schon lange hat sich das Weingut Schwegler in der Spitzengruppe der deutschen Weinmacher etabliert. Nicht nur der berühmte "Granat" sondern auch die "kleineren" Brüder "Saphir" und "Beryll" sind während der letzten zwanzig Jahren begehrte Etiketten in der Weinszene geworden.
Seit geraumer Zeit gibt es auch tolle Weißweine von den Schweglers. Auch Lemberger und Pinot Noir werden seit ein paar Jahren sortenrein ausgebaut und sind jede Sünde wert.

Die Kritiker sind sich einig:
Gault Millau: „Das Weingut wird oft als einzigartig und legendär beschrieben“
Vinum:  „Granat… ganz klar bester Rotwein Württembergs
Gault Millau „ Saphir… ein großer Wein
Falstaff: „ Beryll… sehr guter Speisenbegleiter

Adresse: Weingut Schwegler, Steinstraße 35, 71404 Korb