2018 Granat

Schwegler 2018 Granat

Extrem komplex und vielschichtig. Noch zurückhaltend und ganz am Anfang!

51 % Zweigelt, 26 % Merlot, 17 % Cabernet Sauvignon, 6 % Cabertin 100 %.
Barriques: 100% Erstbelegung.
Von Hand gelesen : September / Oktober 2018, ungeschönt und unfiltriert gefüllt : März 2022.

Purpurrot mit schwarzem Kern fließt der Granat ins große Glas und zeigt sich zunächst zurückhaltend, was die vorlaute Preisgabe von Aromen betrifft.
Der Granat ist leise , fast schüchtern und beginnt erst zaghaft zu erzählen. Die reife Frucht erinnert an Zwetschgen und Brombeeren und begleitet ihn nur beiläufig, während er beginnt vom Ausbau zu erzählen.
Der Holzeinsatz bildet den Rahmen für die satte Frucht , die würzigen Noten nach Piment und Lorbeer sowie die zarten Röstnoten der Fässer.
Ein Wein mit immenser Ruhe, Komplexität und Tiefgang , der nur in besonderen Jahren produziert wird . Die Entscheidung darüber liegt nie bei Schweglers, sondern stets im Jahrgang und 2018 hat sich förmlich aufgedrängt, einen weiteren großen Granat hervorzubringen.

Noch zurückhaltend und ganz am Anfang! Wer ihn jetzt schon probieren will, sollte ein möglichst großes Glas benutzen und ihm mehrere Stunden in der Karaffe gönnen. AUch nach zwei Tagen legt der Wein noch zu...

Cuvée 2018 aus : 7 Parzellen Herkunft : Korb und Endersbach

Suckling:
"Enormously dense aromas of blackberries, mulberries and cassis with stunning herbal complexity (think fresh and dried sage), even a touch of autumn trumpet mushrooms. Mouth-filling, very concentrated and highly structured so that it’s just beginning to open up at four years of age. For the exceptionally warm vintage this also has a remarkable freshness that effortlessly lifts the deep, dark finish." 97 Punkte

Falstaff:
"Purpurrot. Anfangs eher dunkel im Duft, es folgen Brombeere, Sauerkirsche und Zwetschge. Am Gaumen körperreich mit dichtem, aber auch feinem Tannin, edlen Aromen von Süßholz, Kirsche, Himbeere und Zartbitterschokolade, balanciert von einer sehr reifen Säure, langer Nachhall. Ein Wein mit Potenzial." 94 Punkte

Lieferzeit: 2-3 Tage

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Grundpreis: 78,67 € / 1.0 Liter (l)
Artikel-Nr.: 001-002-075
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Steckbrief

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Erzeuger-Land Deutschland
Alkohol 14,5 Vol. %
Allergene enthält Sulfite
Geschmack trocken, kräftig
Bewertungen 97 Suckling, 94 Falstaff
Jahrgang 2018
Region Württemberg
Rebsorte Cuvée
Säure 5,7 g/l
Trinkreife 2022 bis 2035
Trinktemperatur 16 bis 18 Grad
Weingut Schwegler
Zucker 1,9 g/l

Schwegler

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In den 90ern startete Albrecht Schwegler, ein knitzer Schwabe und Inhaber eines „Maschinenfabrikle“, sein Nebenerwerbs-Boutique-Weingut und war bald als Erschaffer großer, wertvoller, extrem langlebiger Rotweine deutschlandweit im Gespräch. Seine Weine orientierten sich an der französischen Tradition des „Vin de Garde“ (Je oller, je doller).
Schwegler hat von Anfang an auf Cuvées aus verschiedenen Rebsorten gesetzt, und diese ausschließlich in Barriques verschiedener Hersteller und mit verschiedenen Toasting-Graden ausgebaut. Sohn Aaron und seine Frau Julia haben das Weingut vor einigen Jahren übernommen und weiter ausgebaut.
Aaron hat die Barrique- und Verschnitt-Meisterschaft von seinem Vater quasi geerbt und des Seniors Expertise ist auch heute noch regelmäßig beim Verkosten, Quervergleichen und Experimentieren gefragt.
Schon lange hat sich das Weingut Schwegler in der Spitzengruppe der deutschen Weinmacher etabliert. Nicht nur der berühmte "Granat" sondern auch die "kleineren" Brüder "Saphir" und "Beryll" sind während der letzten zwanzig Jahren begehrte Etiketten in der Weinszene geworden.
Seit geraumer Zeit gibt es auch tolle Weißweine von den Schweglers. Auch Lemberger und Pinot Noir werden seit ein paar Jahren sortenrein ausgebaut und sind jede Sünde wert.

Die Kritiker sind sich einig:
Gault Millau: „Das Weingut wird oft als einzigartig und legendär beschrieben“
Vinum:  „Granat… ganz klar bester Rotwein Württembergs
Gault Millau „ Saphir… ein großer Wein
Falstaff: „ Beryll… sehr guter Speisenbegleiter

Adresse: Weingut Schwegler, Steinstraße 35, 71404 Korb