Herzlich Willkommen im Schlaraffenland für Württemberger Weine!

Nach einer langen Entdeckungsreise durch alle Weinregionen dieser Welt haben wir schließlich unsere Berufung darin gefunden, unsere heimischen Winzer zu unterstützen.

 

Das Team von Carpe Noctem und Vinum Maximum glaubt fest daran, das große Glück zu haben, im momentan spannendsten Weinanbaugebiet Deutschlands tätig zu sein. Lange vorbei ist die Zeit, als das Schoppengetränk Trollinger unseren Rebsortenspiegel regierte. Vielerorts werden Anlagen dieser Traube plattgemacht und durch interessantere Sorten ersetzt. Das Potenzial unserer Erzeuger ist riesig, das Ende der Qualitätsentwicklung noch nicht abzusehen. Was führt uns –außer verzeihlichem Lokalpatriotismus - zu dieser Aussage?

 

1. Eine neue Generation von Winzern hat das Regiment von Ihren Eltern übernommen bzw. hat neue Weingüter gegründet. Diese jungen Leute sind international ausgebildet und bringen Wissen und Ideen der weltbesten Winzer mit zurück ins Ländle. Dies schlägt sich in deutlich sichtbaren Veränderungen in den Betrieben nieder. Naturnahe Produktion, teilweise durch Bio-Siegel (Demeter u.ä.) zertifiziert, ist fast schon Standard. Extreme Selektion im Weinberg, schonende Behandlung des Leseguts, Vergärung mit weinbergseigenen Hefen oder die drastische Einschränkung chemischer Hilfsmittel ist die Regel. Eindrucksvolle Beispiele für diese junge Generation sind beispielsweise Haidle, Dautel, Knauß oder Zimmerle.

 

2. Mit diesem Generationenwechsel (und auch schon ein paar Jahre vorher) hat sich die Einstellung der Weinerzeuger in Württemberg und insbesondere der Spitzenerzeuger drastisch verändert. Qualitätsorientierte Weinerzeugung hat dem mengenorientierten Wirtschaften bei allen ambitionierten Weinmachern den Garaus gemacht. Nicht mehr die Optimierung der Produktionsmenge ist das erklärte betriebswirtschaftliche Ziel, sondern das Erzielen höherer Preise durch Verbesserung der Qualität und dadurch des Rufes des Betriebes. Der knitze Schwabe hat erkannt, dass bei disziplinierter Verfolgung des Qualitätszieles am Ende einfach mehr übrigbleibt. Beispielhaft ist dies im Genossenschaftsland Württemberg an der Entwicklung unserer Top-Genossenschaften, Cleebronn-Güglingen, Weinmanufaktur Untertürkheim und dem Collegium Wirtemberg zu sehen.



3. Langsam erhöht sich auch der Bekanntheitsgrad unserer Württemberger Weine durch die Vorreiter dieser Qualitätsentwicklung, die es mittlerweile nicht nur geschafft haben, auf den Weinkarten fast aller Sternelokale unserer Republik zu stehen, sondern auch mit großer Regelmäßigkeit Kritikerpreise, wie den Deutschen Rotweinpreis oder Best-of-Riesling zu gewinnen. Inzwischen haben auch die deutschen Weinführer und internationale Kritiker die schwäbischen Spitzenerzeuger entdeckt. Viele dieser Winzer können auch tolle Exporterfolge in die USA, nach China, Japan oder Bayern verbuchen.

Herausragende Bedeutung für die überregionale Vermarktung und verantwortlich für den stark verbesserten Ruf sind beispielsweise: Aldinger, Schnaitmann, Jürgen Ellwanger oder Haidle.

 

4. „Charakterköpfe“ sind reichlich in der aktuellen württembergischen Weinszene vertreten. Sie pflegen einen sehr individuellen Weinstil, der auch international für Aufmerksamkeit sorgt. Prominente Beispiele hierfür sind Jochen Beurer, dessen spontanvergorene, nach Demeter-Richtlinien erzeugte  Weißweine einzigartig sind, oder auch Albrecht und Aaron Schwegler, deren mächtige Cuvées aus dem Barrique zum Besten zählen, was in Deutschland an Rotwein erzeugt wird. Als Newcomer macht Leon Gold Furore mit seinen gradlinigen, naturnah produzierten Weinen, die mit viel Schmelz und Eleganz vom ersten Jahrgang eine große Fangemeinde fanden.

 

5. Und last but not least: Der Klimawechsel hilft mit. Vor allem internationale Sorten, wie Cabernet, Merlot oder Chardonnay gedeihen unter den wärmeren Witterungsbedingungen ganz großartig und bescheren uns Qualitäten, die vor fünfzehn Jahren undenkbar waren. So bringt diese weltweite Katastrophe wenigstens für den Weinliebhaber ein bisschen etwas Positives hervor.

Tolle Beispiele sind das Cuvée X von Wöhrwag, der Chardonnay/Viognier von den Weingärtnern Cleebronn&Güglingen oder Syrah von Bernhard Ellwanger.

  

 

Unser - in der Breite wie der Tiefe – einzigartig umfangreiches Sortiment wurde zusammengestellt, um Ihnen eine genussvolle, vinophile Erkundung unserer Heimat zu erleichtern. Nutzen Sie die Möglichkeiten und stellen Sie sich Ihre ganz persönliche Verkostung zusammen.

 

Wir sind sicher, Sie werden genau so begeistert sein wie wir!